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Herzschlagfinale auf Schlussetappe in Teningen |
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Sonntag, 09. September 2012 um 16:18 |
Pjotr Havik aus den Niederlanden ist der Gewinner der 28. Rothaus Regio-Tour. Beim Etappensieg des Australiers Caleb Ewan reichte Havik ein 8. Platz, um sich den Gesamtsieg und damit das gelbe Trikot der Staatsbrauerei Rothaus zu sichern. Ewan siegte im Sprint einer 18-köpfigen Spitzengruppe, die einen hauchdünnen Vorsprung von 14 Sekunden ins Ziel rettete. Platz zwei ging an den Belgier Kevin Deltombe, Dritter wurde Fridtjof Roinas aus Norwegen vor einem stark sprintenden Pascal Ackermann vom rheinland-pfälzischen Landesverband.
Bei spätsommerlichen Bedingungen mit Sonne und 28 Grad hatten die knapp 100 Juniorenfahrer 8 Runden à 10,3 Kilometern rund um Teningen zu absolvieren. Neben einer anspruchsvollen Steigung zur Burgruine Landeck hinauf, war vor allem die kurvige Abfahrt durch die Weinberge eine technische Herausforderungen für die U19-Fahrer. Pechvogel des Tages war der bisher führende Däne Sören Kragh Andersen, der ungefähr bei der Hälfte des Rennens zu Boden ging und danach von zwei Teamkollegen wieder an das Peloton herangeführt wurde. Im weiteren Verlauf löste sich dann die entscheidende Gruppe, für die Andersen nach der Aufholjagd dann die Kraft fehlte. Trotz einer aufopfernden Leistung der dänischen Nationalmannschaft, die sich an die Spitze des Feldes setzte und versuchte den zwischenzeitlichen Abstand von 30 Sekunden zu reduzieren, konnte die Gruppe nicht mehr eingeholt werden. Trotzdem wurde der Däne Niklas Eg noch Zweiter in der Gesamtwertung vor seinem gestürzten Teamkollegen Andersen. Der Däne konnte durch die Punktehatz bei den Zwischensprints auch immerhin noch das grüne Trikot des besten Sprinters gewinnen.
Durch einen zwischenzeitlichen Vorstoß konnte sich Silvio Herklotz aus Berlin genügend Punkte für das blaue Bergtrikot sichern. Leider fand er allerdings keinen passenden Mitstreiter für seinen Ausreißversuch, so dass er nach zwei Runden wieder vom Feld geschluckt wurde.
Bester Fahrer des Jahrgangs 1995 der diesjährigen Rothaus Regio-Tour wurde der insgesamt Zweitplatzierte Niklas Eg aus Dänemark. Er war der einzige seiner Mannschaft, der es in die entscheidende Ausreißgruppe schaffte.
Neben der Gesamtführung büßten die Dänen durch den Sturz ihres Kapitäns auch den Spitzenplatz in der Mannschaftswertung ein. Sieger in dieser Wertung wurde die Mannschaft aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Viele hundert Zuschauer säumten die rund 10 Kilometer lange Strecke und sorgten für eine tolle Atmosphäre.
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Französischer Sieg im Elsass |
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Samstag, 08. September 2012 um 16:56 |
Der Franzose Felix Pouilly hat die 3. Etappe der Rothaus Regio-Tour gewonnen und damit für ein perfektes Heimspektakel auf dem elsassischen Teilstück gesorgt. Nach 114,5 Kilometern zwischen Lutterbach-Pfastatt und dem Hotel Les Violettes in Soultz-Thierenbach war es dabei im Ziel eine Zentimeterentscheidung, die der Norweger Markus Hoelgaard knapp verlor. Dritter wurde nach einem packenden Massensprint am Schlussanstieg Mathieu Van der Poel aus der niederländischen Nationalmannschaft.
Bei sonnigen 27 Grad und guter Stimmung an der Strecke wurden abermals viele Attacken gefahren, die das Rennen zusätzlich schwer machten. In der Gesamtwertung konnte der Däne Sören Kragh Andersen sein gelbes Trikot mit einem hauchdünnen Vorsprung von drei Sekunden als Tages-Fünfter verteidigen und übernahm zusätzlich durch die Punktejagd bei den Zwischensprints auch das grüne Trikot.
Bei den drei Bergwertungen des Tages konnte einmal mehr der deutsche Nationalfahrer Silvio Herklotz seine Kletterqualitäten unter Beweis stellen und baute seine Führung in dieser Sonderwertung souverän aus. Er wurde am Ende Siebter im Tagesklassement und war damit bester Deutscher. Auch Johannes Weber von der bayrischen Landesauswahl als Zehnter konnte sich über eine gute Platzierung freuen.
Die Schlussetappe der Rothaus Regio-Tour führt die Fahrer am Sonntag über einen anspruchsvollen 10,3 Kilometer langen Rundkurs mit Start und Ziel in Teningen. Der Startschuss fällt um 12:30 Uhr.
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Niederländer Piotr Havik siegt in Neuenburg |
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Freitag, 07. September 2012 um 16:16 |
Der Niederländer Piotr Havik hat die 2. Etappe der Rothaus Regio-Tour von Heitersheim nach Neuenburg am Rhein gewonnen. Er konnte sich kurz vor dem Ziel alleine absetzen, bevor der Amerikaner Alexey Vermeulen den Sprint einer Verfolgergruppe vor dem amtierenden Junioren-Europameister Alexander Wachter aus Österreich gewann.
Das Rennen durch das Markgräflerland wurde bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von knapp 45 km/h erneut sehr schnell gefahren und war geprägt von vielen Stürzen und Attacken. Kein Fahrer konnte sich jedoch entscheidend absetzen, sodass die Entscheidung auf den letzten Metern fiel. Dabei rettete Havik noch 3 Sekunden vor der heransprintenden Verfolgergruppe ins Ziel.
Im Gesamtklassement konnte der Däne Sören Kragh Andersen seine Führung verteidigen und führt nun nur noch 2 Sekunden vor dem Tagessieger Piotr Havik, der sich auf dem Rathausplatz in Neuenburg auch das grüne Sprintertrikot überstreifen konnte. Aus deutscher Sicht durfte sich Silvio Herklotz aus der deutschen Nationalmannschaft über den fünften Rang im Tagesklassement und die Führung in der Bergwertung freuen, nachdem er zwei der drei Sonderwertungen für sich entscheiden konnte. Im orange-grauen Sondertrikot der Nachwuchswertung fährt weiterhin Niklas Eg aus der dänischen Nationalmannschaft.
Die dritte Etappe der 28. Rothaus Regio-Tour führt am Samstag von Lutterbach nach Soultz im benachbarten Elsass. Sie ist mit 114,5 Kilometern die längste der diesjährigen Rundfahrt und wird um 14 Uhr gestartet.
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Dänemark gewinnt das Auftaktzeitfahren |
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Donnerstag, 06. September 2012 um 18:08 |

Die dänische U19-Nationalmannschaft hat die erste Etappe der 28. Rothaus Regio-Tour im Mannschaftszeitfahren von Hartheim nach Heitersheim gewonnen. Mads Petersen, Fredrik Lind Plesner, Emil Vinjebo, Sören Kragh Andersen, Niklas Eg und Mathias Rask Jeppesen benötigten für die 18,5 Kilometer durch das Markgräflerland lediglich 22 Minuten und 47 Sekunden und fuhren damit ein rasantes Stundenmittel von 48,68 km/h.
Den zweiten Platz mit einem Rückstand von 9 Sekunden belegte das Nationalteam aus den Niederlanden vor den sechs Juniorenfahrern aus den Vereinigten Staaten. Die deutschte Nationalmannschaft fuhr mit einer Zeit von 23:08 Minuten auf den 5. Rang.
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Das gelbe Führungstrikot der Staatsbrauerei Rothaus ging auf der ersten Etappe durch diesen Sieg an den Dänen Sören Kragh Andersen, da dieser als erster Fahrer seines Teams die Ziellinie überfuhr. Sprint- und Bergwertungspunkte wurden beim Mannschaftszeitfahren noch nicht verteilt. Das grüne Trikot ging daher an den besten Fahrer des zweitplatzierten Teams, Merijn Korevaar. Im blauen Bergtrikot darf am Freitag Geoffrey Curran an den Start gehen, der als erster der auf Rang 3 platzierten Amerikaner in Heitersheim ankam. Als bester Fahrer des Jahrgangs 1995 im Gesamtklassement bekam Niklas Eg (Dänemark) das weiß-orangene Trikot überreicht.
Die morgige Etappe führt die Juniorenfahrer der Rothaus Regio-Tour über hügelige 77,8 Kilometer von der Malteserstadt Heitersheim nach Neuenburg am Rhein. Der Startschuss auf dem Lindenplatz fällt um 14 Uhr.
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Großes Medieninteresse bei der Pressekonferenz |
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Dienstag, 28. August 2012 um 19:13 |
Großes Interesse zeigten die zahlreichen Vertreter der Medien bei der Pressekonferenz im Vorfeld der 28. Rothaus Regio-Tour. Diese fand bei Elektrotechnik Kopfmann in Teningen-Köndringen statt.
Tour-Organisator Rudi Renz, Frankreich-Organisator Gaby Klem und Moderator Sebastian Hautli stellten die vier Etappen vor und präsentierten die wichtigsten der insgesamt 102 Rennfahrer, die in 17 verschiedenen Regional- und Nationalmannschaften an den Start gehen werden.
Ein erster Höhepunkt wird das 18,5 Kilometer lange Mannschaftszeitfahren auf der ersten Etappe von Hartheim nach Heitersheim sein, aber auch auf der Sparkassen-Markgräfler-Etappen, der Elsass- und der Teningen-Etappe wird den Zuschauern einiges geboten.
Mit dabei wird auch der australische Vorjahressieger Bradley Linfield sein, ebenso der amtierende Junioren-Europameister Alexander Wachter aus Österreich. Mit dem Deutschen Bergmeister Nico Denz aus Waldshut-Tiengen wird ein Regio-Ass auf sich aufmerksam machen. Die meisten Fahrer nutzen die schweren Kilometer durch Südbaden und das Elsass, um sich den letzten Schliff für die Rad-WM in den Niederlanden zu holen.
"Die Rothaus Regio-Tour ist spitzenmäßig besetzt", gab Rudi Renz bekannt. Gaby Klem, der die elsässischen und französischen Mannschaften und auch die Streckenführung von Lutterbach nach Soultz vorstellte, versprach von "seinen Jungs" ebenfalls beste Leistungen.
Fotos: Detlef Berger
>> Bericht in der Badischen Zeitung
>> Bericht von Regio-Trends
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Serie: Die Etappenorte 2012 Teil 6 |
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Montag, 20. August 2012 um 00:00 |
In einer Sache sind sich die meisten Radsportler einig: Die Rothaus Regio-Tour führt durch eine der schönsten Regionen Deutschlands. Auch in diesem Jahr gibt es unter den Etappenorten zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Reize. rothaus-regio-tour.de stellt in einer Serie alle Start- und Zielorte der diesjährigen Rothaus Regio-Tour vom 06. bis 09. September 2012 vor.
Heute: die Stadt Neuenburg, wo die zweite Etappe am Freitag, 07. September, gestartet wird.
Neuenburg: R(h)ein in die Zukunft
„R(h)ein in die Zukunft“ lautet das Motto der Zähringerstadt Neuenburg am Rhein (12.025 Einwohner) im Mittelpunkt des Dreiländerecks Deutschland-Frankreich-Schweiz, am Fuß des südlichen Schwarzwalds und nur einen Kilometer vom Rhein und der französischen Grenze entfernt. Mit zwei Brücken nach Frankreich und zahlreichen Kontakten zum französischen Nachbarn ist Neuenburg am Rhein eine beliebte Einkaufsstadt für Deutsche und Franzosen.
Neuenburg am Rhein ist wie Bern, Bräunlingen, Burgdorf, Freiburg im Breisgau, Fribourg, Murten, Rheinfelden, St. Peter, Thun und Villingen eine Zähringer-Gründung. Um 1175 von Herzog Berthold IV. gegründet, erlebte das mittelalterliche Neuenburg am Rhein als Freie Reichsstadt eine große Blüte und gewann politische Bedeutung von europäischer Tragweite. Mehrfache kriegerische Zerstörungen und verheerende Hochwasserschäden an der einst prachtvollen Stadt mit Stadttoren und Münster forderten bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges immer wieder die Tatkraft und den Willen der Bürger zum Wiederaufbau. Heute knüpft die Stadt Neuenburg am Rhein an ihre Traditionen an.
Neuenburg ist eine Stadt der Brunnen. Ein historischer Stadtrundgang und ein Brunnenrundgang in der Innenstadt laden dazu ein, auf Entdeckungstour zu gehen. Das Museum für Stadtgeschichte und die Wallfahrtskapelle Heilig-Kreuz mit erster Erwähnung aus dem Jahr 1409 sind weitere Zeugen der reichen und bewegenden Geschichte der Zähringerstadt.
Traditionell sind die alemannische Fasnacht, das Nepomukfest im Juli und verschiedene Marktveranstaltungen im Jahresverlauf wichtige Ereignisse im Festkalender. Der Neuenburger Sommergarten auf dem Rathausplatz im Juli und August mit fetzigen Rhythmen und regional bekannten Bands ist das Open-Air-Ereignis in der Sommerzeit.
Weitere Infos zu Neuenburg gibt es auch unter www.neuenburg.de
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Serie: Die Etappenorte 2012 Teil 5 |
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Dienstag, 14. August 2012 um 00:00 |
In einer Sache sind sich die meisten Radsportler einig: Die Rothaus Regio-Tour führt durch eine der schönsten Regionen Deutschlands. Auch in diesem Jahr gibt es unter den Etappenorten zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Reize. rothaus-regio-tour.de stellt in einer Serie alle Start- und Zielorte der diesjährigen Rothaus Regio-Tour vom 06. bis 09. September 2012 vor.
Heute: die Gemeinde Teningen, wo die Schlussetappe am Sonntag, 09. September, ausgetragen wird.
Teningen: Weinbau- und Industriegemeinde
Die Gemeinde Teningen liegt im Südwesten von Baden-Württemberg und gehört zum Landkreis Emmendingen. Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf einer Gesamtfläche von 4028 Hektar von der Vorbergzone des Schwarzwaldes bis an den Kaiserstuhl und liegt etwa 16 Kilometer nördlich von Freiburg.
Teningen ist eine der größten Industriegemeinden des Landkreises Emmendingen und im Regionalplan folgerichtig als Industrie- und Gewerbestandort ausgewiesen. Insgesamt gibt es 800 Handels-, Handwerks- und Gewerbebetriebe mit ungefähr 5000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. Die Verkehrsanbindung ist besonders günstig, da Teningen über eine eigene Anschlussstelle zur Autobahn A5 von Karlsruhe nach Basel verfügt. Außerdem liegt die Gemeinde Teningen an der Bundesbahnstrecke von Frankfurt nach Basel.
Teningen gehört zusammen mit Emmendingen, Sexau, Malterdingen und Freiamt zur Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft Emmendingen. Der Gemeindewald Teningens umfasst 842 Hektar. Zählt man die auf der Teninger Gemarkung liegenden Staatswaldungen und Kleinprivatwaldungen (603 Hektar) hinzu, dann sind insgesamt 35,8% der Gemarkungsfläche bewaldet. Die größeren zusammenhängenden Waldgebiete wie die Allmend, der Heimbacher und Köndringer Wald, haben neben der Produktion des Rohstoffes Holz eine sehr große Bedeutung als Naherholungszentrum von Teningen und Emmendingen sowie als Trinkwasserspeicher mehrerer umliegender Gemeinden.
In Köndringen, Heimbach und Nimburg wird Weinbau auf einer Anbaufläche von etwa 200 Hektar betrieben. Seit der Gemeindereform 1975 ist Teningen auch Weinbaugemeinde mit den Weinorten Köndringen/Landeck, Nimburg/Bottingen und Heimbach, die jedoch zwei verschiedenen Anbaugebieten zugeordnet werden. Die Weine aus Köndringen mit dem Lagenamen Alte Burg und aus Heimbach mit dem Lagenamen Bienenberg gehören zum Bereich Breisgau, während die Weine aus Nimburg mit dem Lagenamen Steingrube zum Bereich Kaiserstuhl/Tuniberg gehören. Die ersten urkundlichen Nachweise für den Anbau von Reben in diesen traditionellen Weinorten finden sich erstmals für Heimbach im Jahre 1317 im Tennenbacher Güterbuch, dann für Köndringen in einer Lehensurkunde von 1364 und für Nimburg ebenfalls in einer Lehensurkunde von 1463. Dass die Tradition des Weinbaus in diesen Orten jedoch älter ist, ist gewiss.
Seit dem Jahre 1984 pflegt Teningen eine Partnerschaft zur 455 Kilometer entfernten französischen Gemeinde La Ravoire in den Savoyer Alpen. Eingerahmt von den fast 2000 Meter hohen Alpen liegt der Ort in einem Tal 300 Meter über dem Meer. Heute leben dort über 7000 Menschen. Seit 1984 ist La Ravoire Partnergemeinde von Teningen. Eine Patenschaft zwischen der Gemeinde Zeithain und Teningen besteht seit 1992. Zeithain liegt im Landkreis Riesa-Großenhain im Freistaat Sachsen. Zum Ort gehören die Ortsteile Cottewitz, Gohlis, Jacobsthal, Kreinitz, Lorenzkirch, Moritz, Neudorf, Promnitz, Röderau-Bobersen, Zeithain und Zschepa. Zeithain hat rund 7300 Einwohner.
Weitere Infos zu Teningen gibt es auch unter www.teningen.de |
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Nico Denz: "Ich möchte vorne rein fahren" |
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Montag, 13. August 2012 um 13:45 |
Die Rothaus Regio-Tour ist für viele Rennfahrer der Saisonhöhepunkt. Vor allem natürlich für die Badener, die entweder in der deutschen Nationalmannschaft oder in der von Landestrainer Michael Sievers betreuten Regio-Auswahl mit dabei sind. Dazu zählt auch Nationalfahrer Nico Denz aus Waldshut-Tiengen. Im Folgenden berichtet er von seinen Ambitionen für seine zweite Teilnahme an der Rothaus Regio-Tour.
"Gerade nach meinem Schlüsselbeinbruch bei Paris-Roubaix zu Beginn dieser Saison und den durch Krankheiten etwas verkorksten Meisterschaften sind die Erwartungen meinerseits für die zweite Saisonhälfte umso höher und somit ist die Rothaus Regio-Tour für mich definitiv einer der Saisonhöhepunkte in diesem Jahr. Gerade nach meinem Sturz auf der 1. Etappe im letzten Jahr möchte ich dieses Jahr noch mehr angreifen und richtig vorne rein fahren.
Gleichzeitig ist die Rothaus Regio-Tour für mich auch der letzte Test vor der Weltmeisterschaft, für die die letztendliche Nominierung auch von der Regio-Tour abhängig gemacht wird.
Bei der Europameisterschaft konnte ich schon ein Ansteigen miener Formkurve beobachten. In den nächsten Wochen werde ich nun richtig intensiv trainieren, um bei der Regio-Tour in Top-Form am Start zu stehen.
Auch das Mannschaftszeitfahren wird unserem Team entgegenkommen, da wir sehr viele starke Zeitfahrer im Team haben werden und dann hoffe ich, schon dort den Grundstein für eine Topplatzierung in der Gesamtwertung legen zu können. Wenn ich am Ende in der Top Ten lande, denke ich kann ich zufrieden sein, da die Rothaus Regio-Tour auch dieses Jahr sehr stark besetzt sein wird, da auch zahlreiche andere Nationen dort den letzten Schliff für die WM vornehmen werden.
Die weiteren Etappen werden wie im letzten Jahr definitiv nicht einfach werden und richtig schnell werden, was mein Vorhaben sicher nicht einfacher machen wird. Die Zuschauerzahlen im letzten Jahr waren allerdings fantastisch und es war ein tolles Gefühl als Lokalmatador dort fahren zu dürfen und ich bin überzeugt, dass ich dieses Jahr weiter vorne landen werde!"
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Serie: Die Etappenorte 2012 Teil 4 |
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Dienstag, 07. August 2012 um 00:00 |
In einer Sache sind sich die meisten Radsportler einig: Die Rothaus Regio-Tour führt durch eine der schönsten Regionen Deutschlands. Auch in diesem Jahr gibt es unter den Etappenorten zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Reize. rothaus-regio-tour.de stellt in einer Serie alle Start- und Zielorte der diesjährigen Rothaus Regio-Tour vom 06. bis 09. September 2012 vor.
Heute: Pfastatt-Soultz im Elsass, wo die dritte Etappe am Samstag, 08. September, zu Ende gehen wird.
Soultz: Historische Stadt mit viel Kultur
Soultz ist eine historische Stadt, die reich an Geschichte ist. Ihr Name rührt von einer Quelle, die salzhaltig ist. Am Fuße des höchsten Berges der Vogesen, dem Grand Ballon, grenzt Soultz an das Rheintal und ist eine Oase der Ruhe, wo es sich sehr angenehm leben lässt. Der Reichtum an Sport und Kultur drückt sich in mehr als 80 Verbänden aus. Es gibt zwei Museen (Ship of Toys und Bucheneck), die das historische und kulturelle Erbe der Stadt beherbergen und ausstellen.
Beachtlich ist auch, dass in Soultz viele berühmte Männer und Frauen geboren wurden: Heeckeren Georges d'Anthes, der Familie der Freundstein Wal dner, Robert Beltz, Charles Knoll, Katia Krafft-CONR sind nur einige namhafte. Erreichbar über ein Straßennetz von hoher Qualität liegt Soultz an der Kreuzung der wichtigsten Richtungen: Mulhouse, Colmar, Straßburg, Freiburg und Basel. Soultz ist die Kombination eines historischen Erbes, vermischt mit den Vorteilen eines urbanen Zentrums. Soultz hat ein starkes und lebendiges Industriegebiet und ist der Sitz zahlreicher erfolgreicher Unternehmen in den Bereichen Handwerk, Handel und Industrie. Core Design Studio.
Insgesamt steht Soultz für Lebensqualität, Frieden, Kultur und Sport. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. |
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Serie: Die Etappenorte 2012 Teil 3 |
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Sonntag, 29. Juli 2012 um 00:00 |
In einer Sache sind sich die meisten Radsportler einig: Die Rothaus Regio-Tour führt durch eine der schönsten Regionen Deutschlands. Auch in diesem Jahr gibt es unter den Etappenorten zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Reize. rothaus-regio-tour.de stellt in einer Serie alle Start- und Zielorte der diesjährigen Rothaus Regio-Tour vom 06. bis 09. September 2012 vor.
Heute: die Gemeinde Lutterbach im Elsass, wo die dritte Etappe am Samstag, 08. September, gestartet wird.
Lutterbach war prägend für die Geschichte des Elsass
Lutterbach hat etwa 6200 Einwohner und ist ein Vorort von Mulhouse. Die Kelten waren die ersten Bewohner des Ortes. Zahlreiche Ausgrabungen zeugen von der Besetzung der Römer. Am 2. November 1978 wurde ein 12 Kilogramm schwerer Schatz im Krankenhaus Lalance gefunden, der Hinweise auf die römische Epoche gab. Das Christentum kam in der Zeit der Merowinger nach Lutterbach, damit einher ging die Erbauung eines Friedhofs und der Kirche Saint-Martin. Die antike Kirche Saint-Martin wurde im 20. Jahrhundert durch die neu-römische Basilika Sacré-Coeur ersetzt. Die erste urkundliche Erwähnung Lutterbachs geht auf das Jahr 735 zurück, erwähnt wurde das Kloster Murbach, eine dörfliche Gemeinschaft existierte bereits in dieser Zeit.
Eine noble Familie trug den Namen der Stadt und besaß ein Schloss in der Nähe des Friedhofs.
Lutterbach ist bekannt für viele Veränderungen, die die Geschichte des Elsass geprägt haben: Die Schwarze Pest im 14. und 15. Jahrhundert, der 30-jährige Krieg sowie der 100-jährige Krieg sind nur eine Handvoll geschichtsträchtiger Ereignisse.
Während des Ersten Weltkriegs befand sich die Frontlinie in Lutterbach, die Einwohner waren Zeugen vieler blutiger Kämpfen mit zahlreichen Opfern auf beiden Seiten. Vor Ende des Zweiten Weltkrieges befand sich Lutterbach erneut an der Frontlinie, die Befreiung Colmars bedeutete auch die Befreiung Lutterbachs und Pfastatts.
Während der letzten Kriegsmonate (November und Dezember 1944 und Januar 1945) musste sich die Bevölkerung Lutterbachs in Kellern verstecken, insbesondere in den berühmten Kellern der Brauerei.
Die wirtschaftliche Geschichte Lutterbachs ist vor allem durch seine Landwirtschaft gekennzeichnet, die Schritt für Schritt die Möglichkeit zur Urbanisierung eröffnet hat (u.a. Brauerei, Seifenproduktion). |
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