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Rothaus Regio-Tour 2012: Der Termin steht, die Vorbereitungen laufen Drucken E-Mail
Donnerstag, 26. Januar 2012 um 18:47
Die Vorbereitungen auf die 28. Rothaus Regio-Tour laufen. Vom 06. bis 09. September 2012 werden die weltbesten Junioren-Nationalfahrer durch Südbaden und das Elsass fahren. "Das Interesse der Nationalteams ist dieses Jahr sehr groß, noch größer als in den vergangenen Jahren", sagt Tour-Organisator Rudi Renz und verspricht eine noch bessere Besetzung.
Aktuell stehen die genauen Etappenpläne noch nicht bis ins Detail fest, bald werden sie jedoch an dieser Stelle abrufbar sein.
 
Bradley Linfield gewinnt die 27. Rothaus Regio-Tour - Martijn Degreve Tagessieger in Müllheim Drucken E-Mail
Sonntag, 11. September 2011 um 17:28
Sieger auf der Schlussetappe in Müllheim: Martijn DegreveDer Australier Bradley Linfield hat die 27. Rothaus Regio-Tour International gewonnen. Am Ende hatte der 17-Jährige nur zwei Sekunden Vorsprung vor dem Norweger Sondre Enger. Dritter wurde Guillaume Martin aus Frankreich. Das Finale der Tour auf 97,3 Kilometern von Neuenburg quer durch das Markgräflerland nach Müllheim hätte spannender kaum sein können. Zwischenzeitlich sah es nämlich so aus als könnte Guillaume Martin seinen Rückstand in der Gesamtwertung auf Linfield wettmachen, da er in einer dreiköpfigen Spitzengruppe zwischenzeitlich über zweieinhalb Minuten Vorsprung auf Linfield herausfahren konnte. Das Hauptfeld konnte durch die Arbeit der Australier den Rückstand jedoch verringen. Am Ende gewann der Belgier Martijn Degreve den Sprint und sicherte sich den Etappensieg vor Enger und Martin. Erfreulich aus badischer Sicht: Sören Seip schaffte es auf Platz 6 und sorgte für die beste Platzierung des badischen Landesverbandsteams bei dieser Tour.
Im Ziel konnte Bradley Linfield strahlend die Blumen, den Pokal und natürlich das Gelbe Trikot der Badischen Staatsbrauerei Rothaus in Empfang nehmen und sich für den größten Erfolg in seiner Karriere bejubeln lassen. "Das ist ein toller Tag und ich bin sehr glücklich, die Rothaus Regio-Tour gewonnen zu haben. Vielen Dank an meine Mannschaft, die toll für mich gearbeitet hat", sagte Linfield im Ziel. Als bester Sprinter mit dem grünen Trikot von Pippig's Brillen und Contactlinsen in Gundelfingen wurde der Belgier Boris Vallée geehrt, bester Bergfahrer und mit dem blauen Trikot von Badenova wurde der Düsseldorfer Ruben Zepuntke aus der deutschen Nationalmannschaft. Als bester Nachwuchsfahrer des Jahrgangs 1994 wurde Gesamtsieger Bradley Gesamtsieger Bradley Linfield neben Roland Bowe von der Badischen Staatsbrauerei RothausLinfield ausgezeichnet. Das Trikot wird präsentiert von Elektrotechnik Kopfmann in Köndringen.
Auch am vierten und letzten Tag der Rothaus Regio-Tour war das Wetter unbeständig, die Rennfahrer wurden unterwegs nicht nur von einem Gewitter überrascht, auch bei der Siegerehrung setzte plötzlich Regen ein. Den Zuschauern machte dies wenig aus, viele hundert Radsportfans säumten die Rennstrecke und insbesondere die 200 Meter lange Zielgerade in Müllheim.
Sprintlegende Erik Zabel, der seinen Sohn Rick während der Rundfahrt betreute, würdigte die Rothaus Regio-Tour als beste Junioren-Rundfahrt in Europa. Für einige Fahrer geht es in wenigen Tagen zur Rad-Weltmeisterschaft in Kopenhagen, die Rothaus Regio-Tour war der letzte Formtest vor der WM.

Fotos: Ralf Stehning

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Der Australier Bradley Linfield gewinnt die Elsass-Etappe Drucken E-Mail
Samstag, 10. September 2011 um 18:35
Etappensieger Bradley LinfieldBradley Linfield sorgte auf der dritten Etappe der diesjährigen Rothaus Regio-Tour für den ersten australischen Etappensieg. Der 17-Jährige attackierte wenige Kilometer vor Schluss, kam jedoch 150 Meter vor dem Ziel durch eine Kollision mit einem Begleitmotorrad zu Fall. Linfield rappelte sich schnell wieder auf und rettete einen hauchdünnen Vorsprung von 2 Sekunden vor dem Niederländer Richard Dijkshoorn ins Ziel. An Dramatik war das Finale der Elsass-Etappe auf der stark ansteigenden Zielgeraden am Hotel Les Violettes also nicht zu überbieten.
Die Strecke führte über 125 Kilometer von Lutterbach nach Soultz-Thierenbach. Dazwischen ragte der Col du Bannstein, der zwei Mal bewältigt werden musste und wo Punkte für das Bergtrikot vergeben wurden. Auch die heutige Etappe war geprägt von Ausreißergruppen, erst wenige Kilometer vor Schluss wurde der Australier David Edwards als alleiniger Spitzenreiter eingeholt.
Bradley Linfield ist mit seinem Paraderitt auch ins Gelbe Trikot des Gesamtführenden gefahren und hat altjetzt vier Sekunden Vorsprung auf den Niederländer Richard Dijkshoorn. Der Franzose Pierre-Roger Latour, der bisher in Führung lag, belegt jetzt mit 9 Sekunden Vorsprung Platz drei. Boris Vallée aus der belgischen Nationalmannschaft konnte das grüne Trikot des besten Sprinters verteidigen, als bester Bergfahrer verteidigte der Düsseldorfer Ruben Zepuntke das blaue Trikot. In der Nachwuchswertung führt nun der Tagessieger und Führende in der Gesamtwertung, Bradley Linfield. Als Bester Deutscher im Tagesergebnis platzierte sich Silvio Herklotz vom Landesverband Thüringen auf Platz acht. In der Gesamtwertung liegt er nun mit 53 Sekunden auf Platz fünf.

Fotos:
Ralf Stehning

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Norweger Hoelgaard der Schnellste in Sexau Drucken E-Mail
Freitag, 09. September 2011 um 17:00
Sprintsieger HoelgaardDer Norweger Daniel Hoelgaard hat die zweite Etappe der Rothaus Regio-Tour mit Start und Ziel in Sexau gewonnen. Nach 98,5 Kilometern setzte sich der  18-Jährige im Sprint gegen den Franzosen Guillaume Martin durch. Auf dem 19,7 Kilometer langen Rundkurs waren fünf Runden zu absolvieren. Die Strecke führte von Sexau über Kollmarsreute, Windenreute und Emmendingen. Einsetzender Regen machte die Strecke gefährlich glatt, auf dem Kopfsteinpflaster des Emmendinger Marktplatzes kam es zu Stürzen. 
Vom ersten Kilometer an wurde attackiert, verschiedene Fluchtgruppen brachten es auf bis zu 45 Sekunden Vorsprung. Am Schluss konnten die beiden Ausreißer Hoelgaard und Martin einen hauchdünnen Vorsprung von 2 Sekunden ins Ziel retten. Siebter wurde Rick Zabel, als bester Badener platzierte sich der Offenburger Mike-Aaron Egger auf Position 9.
Das Gelbe Trikot des Gesamtführenden hat der Franzose und gestrige Etappensieger Pierre-Roger Latour verteidigt, neuer Träger des grünen Trikots des Punktbesten ist der Belgier Boris Vallée. Als bester Bergfahrer mit dem blauen Trikot wurde altder Düsseldorfer Ruben Zepuntke aus der deutschen Nationalmannschaft ausgezeichnet. Bester Fahrer des Jahrgangs 1994 bleibt der gestrige Etappen-Zweite Silvio Herklotz.
Trotz Wind und Regen war das Stundenmittel auf der welligen Etappe extrem hoch, am Ende betrug die Durchschnittsgeschwindigkeit über 42 Kilometer pro Stunde.


Fotos:
Ralf Stehning

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Pierre-Roger Latour dominiert Bergzeitfahren Drucken E-Mail
Donnerstag, 08. September 2011 um 18:52
Etappensieger Pierre-Roger LatourDer Franzose Pierre-Roger Latour hat die Auftaktetappe der 27. Rothaus Regio-Tour gewonnen. Der 18-Jährige benötigte für das 9,3 Kilometer lange Bergzeitfahren mit Start und Ziel im Münstertal 21 Minuten und 27 Sekunden. Damit wurde ihm das Gelbe Trikot des Gesamtführenden überreicht, genauso wie das blaue Trikot des besten Bergfahrers. Latour war auch Bester in der Punktewertung, da er bei der Zwischenzeitnahme bei Kilometer 5,2 die beste Zeit fuhr. Als bester Nachwuchsfahrer des Jahrgangs 1994 wurde der Thüringer Silvio Herklotz geehrt, der bis kurz vor Schluss die Bestzeit von 22:11 hielt und am Ende 2. wurde.
Das Rennen lief auf einen spannenden Showdown zwischen der Landesverbandsmannschaft Thüringen sowie den Nationalmannschaften aus Dänemark, Australien und Frankreich hinaus. In der Pierre-Roger Latour als Träger des Gelben TrikotsSchlussphase des Bergzeitfahrens wechselten die Bestzeiten beinahe im Minutentakt, teilweise lagen die Unterschiede nur im Zehntelsekunden-Bereich. Pierre Roger Latours Bestzeit ganz am Ende war mit 44 Sekunden Vorsprung dann aber deutlich.
Das Rennen war geprägt von Regen und niedrigen Temperaturen. Vor allem im Ziel, das mehr als 800 Meter über dem Meer lag, war es sehr kalt. Dennoch war die Stimmung an der Strecke sehr gut, das Publikum hatte viel Spaß bei der Präsentation der Juniorenfahrer. Diese zeigten sich wie erwartet von ihrer besten Seite, gilt es doch, die begehrten Tickets für die Junioren-Weltmeisterschaft in zwei Wochen in Kopenhagen zu lösen und sich den Bundestrainern von der besten Seite zu zeigen.

Fotos: Ralf Stehning

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Am Donnerstag beginnt die Rothaus Regio-Tour Drucken E-Mail
Freitag, 02. September 2011 um 11:24
altAm kommenden Donnerstag, 08. September, beginnt die 27. Rothaus Regio-Tour International. Zahlreiche Medienvertreter informierten sich bei der Pressekonferenz im Hotel Colosseo im Europa-Park in Rust über die Fakten der diesjährigen Rundfahrt.
18 Teams mit 108 Rennfahrern aus Südbaden, Deutschland und der ganzen Welt werden an der viertägigen Junioren-Rundfahrt teilnehmen. Tour-Organisator Rudi Renz hob das anspruchsvolle Streckenprofil hervor, gleich auf der ersten Etappe wartet ein 9,3 Kilometer langes Bergzeitfahren im Münstertal auf die Rennfahrer.  "Es kommen die besten Fahrer der Welt, die sich bei uns auf die Weltmeisterschaft in Kopenhagen vorbereiten", sagte Renz. Gaby Klem, der Frankreich-Organisator der Tour, betonte die deutsch-französische Partnerschaft und hob die gute Zusammenarbeit hervor. Patrick Moster, Bundestrainer der deutschen U23-Nationalmannschaft und ab 1. Januar 2012 Leistungssportdirektor des Bund Deutscher Radfahrer, betonte den Stellenwert der Rothaus Regio-Tour als Nachwuchsrundfahrt. "Es wird hier äußerst hochwertiger Radsport zu sehen sein", erklärte Moster.alt
Hochkarätige Fahrer wie Rick Zabel (Sohn von Ex-Profi Erik Zabel), Bahn-Weltmeister Domenic Weinstein und der amtierende Deutsche Juniorenmeister Benjamin Dietrich werden dieses Jahr teilnehmen.
Die Mannschaftspräsentation findet vor der ersten Etappe am Donnerstag, 08. September, um 15 Uhr im Münstertal statt.
Unser Foto zeigt (von rechts nach links) Tour-Organisator Rudi Renz, U23-Bundestrainer Patrick Moster, Frankreich-Organisator Gaby Klem, die Euromaus, Europa-Park-Pressesprecher Dr. Volker Klaiber und Gendarmerie-Kapitän Jean-Marc Butterlin.

Download der Fotos (Quelle: Ralf Stehning) in hoher Auflösung:
>> Foto 1     >> Foto 2

>> Ein Ankündigungsbeitrag bei TV Sübaden:


 
Fahrervorstellung: Nico Denz und Mike Egger Drucken E-Mail
Donnerstag, 18. August 2011 um 02:00
Die Rothaus Regio-Tour ist für viele Fahrer der Saisonhöhepunkt, vor allem natürlich für die Badener, die entweder in der deutschen Nationalmannschaft oder in der von Landestrainer Michael Sievers betreuten Regio-Auswahl mit dabei sind. Im Folgenden wollen wir zwei badische Athleten zu Wort kommen lassen, die Chancen auf Top-Ergebnisse haben: Mike Egger aus Offenburg und Nico Denz aus Waldshut-Tiengen.


Nico Denz: "Ich möchte mit offensiver Fahrweise überzeugen"


alt"Die Rothaus Regio-Tour hat für mich schon einen höheren Stellenwert, da sie ja zu den größeren Rennen gehört und zudem noch in unserer Region stattfindet. Dazu komt noch, dass dieses Jahr zahlreiche Nationalteams am Start sind, was ein sehr interessantes Rennen verspricht. Generell habe ich mir ein gutes Ergebnis - also auf den vorderen Plätzen - vorgenommen. Desweiteren möchte ich mit offensiver Fahrweise überzeugen und einfach mein Bestes geben. Auch kann man sagen, dass je härter das Rennen ist, es meistens gut für mich ist. Auch das Bergzeitfahren kommt mir sehr entgegen. Alles in allem denke ich nicht, dass es für ganz nach vorne reichen wird, aber ich hoffe, dass ich dennoch vorne mitmischen kann."


Mike Egger: "Mein Ziel sind die Top Ten"


alt"Zunächst einmal hat die Rothaus Regio-Tour für mich wie letztes Jahr einen sehr hohen Stellenwert. Im vergangenen Jahr habe ich mich drei Wochen intensiv darauf vorbereitet und mir eine Woche vor der Rundfahrt zusammen mit Jasha Sütterlin die Texaspass-Etappe genau angeschaut. Daher wusste ich, was auf mich zukommt. Da die Rundfahrt ja auch nicht weit von mir weg ist, (ich komme ja aus Offenburg)  bin ich besonders motiviert, da viele Freunde und Bekannte an der Rennstrecke stehen. Letztes Jahr war ich mit meiner Leistung bei der Rundfahrt sehr zufrieden, bis auf das etwas schlechte Gesamtergebnis. Auf der ersten Etappe wurde ich im Massensprint 4. und konnte auch bei der Texaspass Etappe mit Platz 10 beweisen, dass ich nicht nur gut sprinten kann, sondern auch in den Bergen nicht zu unterschätzen bin. Dieses Jahr habe ich mir einen Platz unter den Top 10 vorgenommen, was ich letztes Jahr mit Platz 14 verpasste."

 
Serie: Die Etappenorte Teil 6 Drucken E-Mail
Samstag, 06. August 2011 um 02:00
In einer Sache sind sich die meisten Radsportler einig: Die Rothaus Regio-Tour führt durch eine der schönsten Regionen Deutschlands. Auch in diesem Jahr gibt es unter den Etappenorten zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Reize. rothaus-regio-tour.de stellt in einer Serie alle Start- und Zielorte der diesjährigen Rothaus Regio-Tour vom 08. bis 11. September 2011 vor.
Heute: die Stadt Soultz, wo die Elsass-Etappe am Samstag 10. September, zu Ende geht.

Soultz: Historische Stadt mit viel Kultur

altSoultz ist eine historische Stadt, die reich an Geschichte ist. Ihr Name rührt von einer Quelle, die salzhaltig ist. Am Fuße des höchsten Berges der Vogesen, dem Grand Ballon, grenzt Soultz an das Rheintal und ist eine Oase der Ruhe, wo es sich sehr angenehm leben lässt. Der Reichtum an Sport und Kultur drückt sich in mehr als 80 Verbänden aus. Es gibt zwei Museen (Ship of Toys und Bucheneck), die das historische und kulturelle Erbe der Stadt beherbergen und ausstellen.
Beachtlich ist auch, dass in Soultz viele berühmte Männer und Frauen geboren wurden: Heeckeren Georges d'Anthes, der Familie der Freundstein Walaltdner, Robert Beltz, Charles Knoll, Katia Krafft-CONR sind nur einige namhafte. Erreichbar über ein Straßennetz von hoher Qualität liegt Soultz an der Kreuzung der wichtigsten Richtungen: Mulhouse, Colmar, Straßburg, Freiburg und Basel. Soultz ist die Kombination eines historischen Erbes, vermischt mit den Vorteilen eines urbanen Zentrums. Soultz hat ein starkes und lebendiges Industriegebiet und ist der Sitz zahlreicher erfolgreicher Unternehmen in den Bereichen Handwerk, Handel und Industrie.

Insgesamt steht Soultz für Lebensqualität, Frieden, Kultur und Sport. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
 
Serie: Die Etappenorte Teil 5 Drucken E-Mail
Samstag, 30. Juli 2011 um 02:00
In einer Sache sind sich die meisten Radsportler einig: Die Rothaus Regio-Tour führt durch eine der schönsten Regionen Deutschlands. Auch in diesem Jahr gibt es unter den Etappenorten zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Reize. rothaus-regio-tour.de stellt in einer Serie alle Start- und Zielorte der diesjährigen Rothaus Regio-Tour vom 08. bis 11. September 2011 vor.
Heute: die Stadt Neuenburg, wo die spannende Schlussetappe am Sonntag, 11. September, gestartet wird.

Neuenburg: R(h)ein in die Zukunft

alt„R(h)ein in die Zukunft“ lautet das Motto der Zähringerstadt Neuenburg am Rhein (12.025 Einwohner) im Mittelpunkt des Dreiländerecks Deutschland-Frankreich-Schweiz, am Fuß des südlichen Schwarzwalds und nur einen Kilometer vom Rhein und der französischen Grenze entfernt. Mit zwei Brücken nach Frankreich und zahlreichen Kontakten zum französischen Nachbarn ist Neuenburg am Rhein eine beliebte Einkaufsstadt für Deutsche und Franzosen.

Neuenburg am Rhein ist wie Bern, Bräunlingen, Burgdorf, Freiburg im Breisgau, Fribourg, Murten, Rheinfelden, St. Peter, Thun und Villingen eine Zähringer-Gründung. Um 1175 von Herzog Berthold IV. gegründet, erlebte das mittelalterliche Neuenburg am Rhein als Freie Reichsstadt eine große Blüte und gewann politische Bedeutung von europäischer Tragweite. Mehrfache kriegerische Zerstörungen und verheerende Hochwasserschäden an der einst prachtvollen Stadt mit Stadttoren und Münster forderten bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges immer wieder die Tatkraft und den Willen der Bürger zum Wiederaufbau. Heute knüpft die Stadt Neuenburg am Rhein an ihre Traditionen an.

altNeuenburg ist eine Stadt der Brunnen. Ein historischer Stadtrundgang und ein Brunnenrundgang in der Innenstadt laden dazu ein, auf Entdeckungstour zu gehen. Das Museum für Stadtgeschichte und die Wallfahrtskapelle Heilig-Kreuz mit erster Erwähnung aus dem Jahr 1409 sind weitere Zeugen der reichen und bewegenden Geschichte der Zähringerstadt.

Traditionell sind die alemannische Fasnacht, das Nepomukfest im Juli und verschiedene Marktveranstaltungen im Jahresverlauf wichtige Ereignisse im Festkalender. Der Neuenburger Sommergarten auf dem Rathausplatz im Juli und August mit fetzigen Rhythmen und regional bekannten Bands ist das Open-Air-Ereignis in der Sommerzeit.

 
Serie: Die Etappenorte Teil 4 Drucken E-Mail
Montag, 25. Juli 2011 um 02:00
In einer Sache sind sich die meisten Radsportler einig: Die Rothaus Regio-Tour führt durch eine der schönsten Regionen Deutschlands. Auch in diesem Jahr gibt es unter den Etappenorten zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Reize. rothaus-regio-tour.de stellt in einer Serie alle Start- und Zielorte der diesjährigen Rothaus Regio-Tour vom 08. bis 11. September 2011 vor.
Heute: Lutterbach im Elsass, wo die dritte Etappe am Samstag, 10. September, gestartet wird.

Lutterbach war prägend für die Geschichte des Elsass

altLutterbach hat etwa 6200 Einwohner und ist ein Vorort von Mulhouse. Die Kelten waren die ersten Bewohner des Ortes. Zahlreiche Ausgrabungen zeugen von der Besetzung der Römer. Am 2. November 1978 wurde ein 12 Kilogramm schwerer Schatz im Krankenhaus Lalance gefunden, der Hinweise auf die römische Epoche gab. Das Christentum kam in der Zeit der Merowinger nach Lutterbach, damit einher ging die Erbauung eines Friedhofs und der Kirche Saint-Martin. Die antike Kirche Saint-Martin wurde im 20. Jahrhundert durch die neu-römische Basilika Sacré-Coeur ersetzt. Die erste urkundliche Erwähnung Lutterbachs geht auf das Jahr 735 zurück, erwähnt wurde das Kloster Murbach, eine dörfliche Gemeinschaft existierte bereits in dieser Zeit.
Eine noble Familie trug den Namen der Stadt und besaß ein Schloss in der Nähe des Friedhofs.
Lutterbach ist bekannt für viele Veränderungen, die die Geschichte des Elsass geprägt haben: Die Schwarze Pest im 14. und 15. Jahrhundert, der 30-jährige Krieg sowie der 100-jährige Krieg sind nur eine Handvoll geschichtsträchtiger Ereignisse.
altWährend des Ersten Weltkriegs befand sich die Frontlinie in Lutterbach, die Einwohner waren Zeugen vieler blutiger Kämpfen mit zahlreichen Opfern auf beiden Seiten. Vor Ende des Zweiten Weltkrieges befand sich Lutterbach erneut an der Frontlinie, die Befreiung Colmars bedeutete auch die Befreiung Lutterbachs und Pfastatts.
Während der letzten Kriegsmonate (November und Dezember 1944 und Januar 1945) musste sich die Bevölkerung Lutterbachs in Kellern verstecken, insbesondere in den berühmten Kellern der Brauerei.
Die wirtschaftliche Geschichte Lutterbachs ist vor allem durch seine Landwirtschaft gekennzeichnet, die Schritt für Schritt die Möglichkeit zur Urbanisierung eröffnet hat (u.a. Brauerei, Seifenproduktion).
 
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Tipps

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