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Niederländer Bas Krauwel gewinnt die Elsass-Etappe
Freitag, 21. August 2009 um 16:18
Bas Krauwel aus der niederländischen Nationalmannschaft hat die 2. Etappe der Rothaus Regio-Tour International gewonnen. Der 18-Jährige aus Noordwijk setzte sich im Massensprint nach 120,8 Kilometern von Soultz nach Lutterbach gegen Alexander Krieger aus Ludwigsburg und Daniel Klemme aus Nordrhein-Westfalen durch. Die Fahrt durch das Elsass wurde geprägt von den Ausreißern Florian Scheit (Württemberg) und Lars Telschow (Cottbus/Brandenburg), die zwischenzeitlich zwei Minuten Vorsprung auf das Hauptfeld herausgefahren hatten. Im letzten Renndrittel setzte sich die nächste Gruppe, dieses Mal fünf Fahrer, ab. Durch die Tempoarbeit der US-Mannschaft, die das Gelbe Trikot von Jacob Rathe verteidigen wollte, wurden alle Ausreißer wenige Kilometer vor dem Ziel eingefangen. Auf dem 18-Kilometer-Rundkurs setzte sich dann der niederländische Sprinterzug des späteren Siegers Bas Krauwel in Bewegung, der seinem Sprinter den Spurt mustergültig angezogen hat. Krauwel gewann den Sprint mit zwei Radlängen Vorsprung. Er verwies den Ludwigsburger Alexander Krieger auf Platz zwei. Der Bielefelder Daniel Klemme wurde Dritter. Der Sieger Bas Krauwel im Ziel: "Das war meine einzige Chance während der ganzen Tour, die Berge komme ich nicht so schnell hoch. Meine Mannschaft hat toll gearbeitet." Bester Regiofahrer war David Bartl auf Platz 25. "Ich will nun in Wehr und im Kaiserstuhl versuchen, unter die ersten zehn zu kommen", meinte der 18-jährige Neuenburger.
Spitzenreiter in der Gesamtwertung bleibt der US-Amerikaner Jacob Rathe mit vier Sekunden Vorsprung vor Ron Pfeifer (LV Rheinhessen). Bester Sprinter ist seit heute der Holländer Bas Krauwel, das Trikot des besten Bergfahrers trägt nun der Schwabe Fabio Nappa. Als bester Fahrer des Jahrgangs 1992 wurde Jasha Sütterlin (Breisach) geehrt.
Jacob Rathe aus den Vereinigten Staaten von Amerika war der große Abräumer auf der ersten Etappe der 25. Rothaus Regio-Tour International. Der 18-Jährige aus Oregon gewann den Sprint in Buggingen gegen Ron Pfeiffer (Rheinhessen), Tobias Lergenmüller (Hessen) und Tim Schlichenmaier (Württemberg). Die Etappe war 104,7 Kilometer lang und wurde in Heitersheim gestartet. Die 113 Juniorenfahrer im Alter von 17 oder 18 Jahren bewiesen mit einem Stundenmittel von 40 Kilometern und einer sehr offensiven Fahrweise, dass sie den Profis in Sachen Motivation und Ehrgeiz in nichts nachstehen. Bei 37 Grad im Schatten waren die Temperaturen ein entscheidender Faktor. Die Rennfahrer mussten bis zu sieben Trinkflaschen Flüssigkeit zu sich nehmen, um die Etappe zu überstehen. Nach 30 Kilometern bildete sich eine vierköpfige Spitzengruppe, die später zu einer neun- und schließlich zu einer 12-köpfigen Gruppe anwuchs. Die Spitzenreiter fuhren einen Vorsprung von 5 Minuten auf das Peloton heraus. Erfreulich aus regionaler Sicht: Drei Südbadener waren in der Spitzengruppe vertreten: Jasha Sütterlin aus Breisach, David Bartl aus Neuenburg und David Ansari aus Freiburg. Ansari platzierte sich als 6. und wurde damit bester Badener. David Bartl wurde 23. und Jasha Sütterlin wurde 11. und bekam damit das grau-orange Trikot des besten Fahrers des Jahrgangs 1992. Das grüne Trikot des besten Sprinters bekam der Tagessieger Jacob Rathe, bester Bergfahrer wurde Cornelius Rettner aus Bayern. Damit ist Jacob Rathe nach einer Siegerzeit von 2:36:02 der Gesamtführende im Gelben Trikot der Badischen Staatsbrauerei Rothaus.
"Die jungen Rennfahrer erwarten Profi-Bedingungen"
Montag, 17. August 2009 um 15:17
In der Pressekonferenz im Vorfeld der 25. Rothaus Regio-Tour wurden drei Tage vor dem Startschuss die letzten Fragen der Presse beantwortet. Die Heitersheimer Römer-Villa bot eine schöne Kulisse für die rund 30 Vertreterinnen und Vertreter der Medien. Gastgeber Jürgen Ehret, Bürgermeister der Malteserstadt Heitersheim, begrüßte die Besucher und betonte seine Treue zur Rothaus Regio-Tour. „Die nächsten zwei Jahre sind wir auf jeden Fall mit dabei.“ Tour-Direktor Rudi Renz stellte die vier Etappen vor. „Wir haben ein sportlich sehr anspruchsvolles Rennen, der Sieger der diesjährigen Tour wird später ganz bestimmt mal ein ganz Großer“, sagte Renz, der unterstrich: "Die jungen Rennfahrer erwarten in Südbaden Profi-Bedingungen." Gaby Klem, Frankreich-Organisator der Rothaus Regio-Tour, hat auch in diesem Jahr viele Radsportfreunde im Elsass mobilisiert, die die 2. Etappe organisieren. Der grenzüberschreitende Gedanke bleibt auch im 25. Jahr der Rothaus Regio-Tour bestehen.
Am Donnerstag, 20. August, um 13 Uhr werden die 19 Mannschaften der Rothaus Regio-Tour International auf dem Lindenplatz in Heitersheim vorgestellt, um 14.30 Uhr wird der Startschuss erfolgen.
Björn Schröder vom deutschen Team Milram denkt noch heute gerne an seinen großen Erfolg von 2008: Da hat der 28-jährige Berliner die Rothaus Regio-Tour gewonnen. Bei der diesjährigen Rundfahrt pedalieren bekanntlich Juniorenfahrer durch Südbaden. Hier ein Grußwort des sympathischen Vorjahressiegers an alle Besucher von www.rothaus-regio-tour.de:
Liebe Radsportfreunde,
schon als Nachwuchsfahrer konnte ich 1999 mit der Nationalmannschaft an der Regio-Tour teilnehmen. Auch mit meinem damaligen Team Wiesenhof war die Rundfahrt ein fester Termin in unserem Rennkalender. Somit waren mir die Etappen sehr bekannt, als ich letztes Jahr mit meinem Team Milram die Rundfahrt gewinnen konnte.
Das Lustige an der Sache war, unser Team entstand ja zum Teil aus dem aufgelösten italienischen Team Domina Vacance, welches vorher unter anderem das Team Polti war. In unserem Hotel bei der letzten Regio-Tour hingen noch Bilder von Mirco Celestino, als Rundfahrtsieger von 1998, an den Wänden, der damals in dem gleichen Hotel untergebracht war und bis 2006 bei uns im Team Milram war.
Leider kann ich 2009 meinen Titel nicht verteidigen, es bleiben jedoch sehr gute Erinnerungen und vielleicht fährt der nächste Sieger der Regio-Tour ja bald in unserem Team, wenn die Regio-Tour irgendwann wieder eine Profi-Rundfahrt ist.
Ich wünsche allen viel Spaß und sportlich faire Wettkämpfe!
Euer Björn
"Aber den Startschuss gebe ich gerne"
Dienstag, 07. April 2009 um 13:06
Die Bürgermeister von Vogtsburg und Wehr, Gabriel Schweizer und Michael Thater, sind dieses Jahr die Gastgeber für das Jedermann-Etappenrennen im Rahmen der 25. Rothaus Regio-Tour. rothaus-regio-tour.de befragte die Rathauschefs, ob sie auf den Ansturm der Hobbysportler vorbereitet sind, was ihre Städte zu bieten haben und ob sie sich vorstellen könnten, selbst aufs Rad zu steigen und am Rennen teilzunehmen.
rothaus-regio-tour.de:Herr Bürgermeister Schweizer, Herr Bürgermeister Thater, sind Sie in Vogtsburg und Wehr für den Ansturm der Hobbyradler gewappnet? Gabriel Schweizer: Aber sicher! Wir freuen uns, dass die Rothaus Regio-Tour auch im 25. Jahr weitergeführt wird und die Königsetappe in Vogtsburg mit dem Jedermann-Rennen stattfindet. Michael Thater: Wir sind in Wehr seit Jahrzehnten eine Radsporthochburg, die Rothaus Regio-Tour ist ja schon seit bald 20 Jahren zu Gast bei uns. In diesem Jahr wird erstmals vor dem offiziellen Rennen ein Jedermann-Rennen ausgetragen, auf das wir bestens vorbereitet sind.
Großes Interesse zeigten die Medien an der ersten Pressekonferenz im Vorfeld der 25. Rothaus Regio-Tour. Rund 30 Pressevertreter fanden sich im Hause unseres Sponsors Kopfmann Elektrotechnik in Köndringen ein. "Der Nachwuchs braucht unsere Unterstützung", betonte Tour-Direktor Rudi Renz. Anstelle von Profis werden vom 20. bis 23. August 2009 erstmals 17- und 18-Jährige Radsportler in Südbaden und dem Elsass Radrennen um Etappensiege kämpfen. "Nun haben wir die U19-Klasse am Start, aber das Niveau wird deswegen nicht absinken", versprach Renz. Sponsorensprecher Jörg Pippig sagte, die Faszination der Rothaus Regio-Tour müsse nun umgekehrt werden. Früher sahen die Zuschauer die Profis aus dem Fernsehen, heute sehen sie die Profis von morgen, die künftig auch im Fernsehen zu sehen sein werden. Zehn Nationalmannschaften und acht Regionalteams aus Deutschland und Südbaden werden mit jeweils sechs Fahrern pro Team am Start sein. Eine Woche vor der Rothaus Regio-Tour findet in Moskau die Junioren-Weltmeisterschaft statt. "Unser Ziel ist natürlich, einen frisch gekürten Titelträger bei uns zu haben", sagte Renz. Was das Zuschauerinteresse angeht, erwartet Rudi Renz sogar einen Anstieg. "Profis hatten einen etwas zweifelhaften Ruf, bei den Junioren ist das anders." Neuenburgs Bürgermeister Joachim Schuster unterstrich, dass die Nachwuchsförderung alle etwas angeht, aus diesem Grund sei Neuenburg auch bereit, die Junioren-Rundfahrt zu unterstützen. Der Tourismus-Gedanke spiele natürlich ebenfalls eine große Rolle. Im Markgräfler Land plant man mit der Rothaus Regio-Tour sogar für die kommenden zwei Jahre: "Unsere Etappenorte für 2010 und 2011 stehen bereits fest", erklärte Schuster. Und auch Gaby Klem, Frankreich-Organisator der Rothaus Regio-Tour, hatte Erfreuliches aus dem Elsass zu berichten: "Wir haben die Unterstützung der Politik, der Sponsoren und Medien ebenfalls. Wir freuen uns auf die zweite Etappe, die durch das Elsass führt."
Die Rothaus Regio-Tour rollt also auch in diesem Jahr, ganz im Sinne von Sponsor Reinhold Kopfmann, der deutlich betonte: "Ein Leben ohne Sport kann ich mir nicht vorstellen. Wir kämpfen mit den jungen Fahrern für einen manipulationsfreien Sport."
Interview mit Rudi Renz über die 25. Rothaus Regio-Tour:
Anmeldestart für die Jedermannrennen
Dienstag, 24. Februar 2009 um 17:42
Radsportfans aufgepasst: Ab sofort können Sie sich für die Jedermannrennen im Rahmen der 25. Rothaus Regio-Tour anmelden. Am Samstag, 22. August, und am Sonntag, 23. August 2009, können Sie auf den Originalrennstrecken in Wehr am Hochrhein und in Vogtsburg im Kaiserstuhl Rennen bestreiten. An beiden Tagen bieten wir Radsport auf auspruchsvollem Niveau. Und nicht nur sportlich werden wir Sie überzeugen. Am Samstag fahren Sie durch die wunderschöne Ferienregion am Hochrhein. Zur schweizerischen und zur französischen Grenze sind es nur wenige Kilometer. Am Sonntag kommen Sie nach Vogtsburg-Oberrotweil und damit zum legendärsten Ort der Rothaus Regio-Tour: dem Texaspass, den Sie wie in den vergangenen Jahren schon viele berühmte Radprofis passieren werden. Kulinarisch bewegen Sie sich an beiden Tagen in einer Region, die für Ihre vorzüglichen Weine und die badische Küche bestens bekannt ist.
Weitere Informationen und Online-Anmeldung auf der Seite "Jedermann".
"Wir erwarten die weltbesten Nachwuchsfahrer"
Mittwoch, 11. Februar 2009 um 17:52
Die Vorbereitungen für die 25. Rothaus Regio-Tour laufen bereits auf Hochtouren. Vom 20. bis 23. August werden Juniorenfahrer im Dreiländereck auf Titeljagd gehen. Im Interview mit rothaus-regio-tour.de berichtet Tour-Organisator Rudi Renz über den aktuellen Stand der Dinge:
rothaus-regio-tour.de: Herr Renz, zuerst einmal herzlichen Glückwunsch, dass die Rothaus Regio-Tour dieses Jahr wieder stattfindet. Wie weit sind Sie mit den Vorbereitungen?
Rudi Renz: Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Start- und Zielorte stehen fest, die Etappen sind unter Dach und Fach. Gestern sind wir die Etappen mit dem GPS-Gerät abgefahren, um ein Höhendiagramm zu erstellen. Die ersten Gespräche mit der Polizei waren ebenfalls erfolgreich.
rothaus-regio-tour.de: Nun soll der Nachwuchs bei der Rothaus Regio-Tour zum Zug kommen. Wie ist der Rückhalt bei Sponsoren und Bürgermeistern der Etappen-Orte?
Rudi Renz: Einige Sponsoren halten uns die Treue, wenngleich in vermindertem Umfang. Aus diesem Grund sind wir noch auf der Suche nach weiteren Sponsoren. Bis auf wenige Ausnahmen stehen auch die Bürgermeister der Etappen-Orte hinter uns. Das Konzept, nun den Radsport-Nachwuchs zu unterstützen, findet allgemein überaus positiven Anklang. Darüber sind wir sehr froh.
rothaus-regio-tour.de: Warum wird die Rundfahrt auch 2009 ein Highlight, obwohl keine Profis mehr antreten?
Rudi Renz: Weil auch Junioren-Fahrer, die zwischen 17 und 18 Jahre alt sind, richtig guten Sport zeigen werden. Wir erwarten die besten Nachwuchsfahrer der Welt. Es werden sportlich hochkarätige Rennen, so viel steht fest. Wir sind natürlich auf die hoffentlich weiterhin gute Unterstützung des südbadischen Publikums angewiesen. Die Südbadener sind ein besonderes Publikum, das sich mit hervorragendem Sachwissen auszeichnet. Wir hoffen, dass auch dieses Jahr viele tausend Zuschauer die Rennen verfolgen und die Fahrer anfeuern werden. Es lohnt sich!
rothaus-regio-tour.de: Und worauf können sich die Jedermänner freuen?
Rudi Renz: Sie können sich auf zwei anspruchsvolle Etappen in der wunderschönen Landschaft des Hochrheins und des Kaiserstuhls freuen. Die Teilnehmer fahren auf den Original-Rennstrecken der Junioren. Auch hier versprechen wir guten Sport.
"Wir arbeiten an einem Konzept für 2009"
Donnerstag, 01. Januar 2009 um 22:06
Die Familie Renz, die in den letzten 24 Jahren die Rothaus Regio-Tour organsiert hat, arbeitet derzeit an einem Konzept für die 25. Auflage. Allerdings werden im Jahr 2009 keine Profis mehr durch das Dreiländereck rollen. "Wir wollen unsere ganze Kraft in den Nachwuchs investieren", erklärt Rudi Renz. Im Januar soll die Entscheidung darüber fallen, ob die Rothaus Regio-Tour vom 20. bis 23. August als Etappenrennen mit Juniorenmannschaften stattfinden wird.
Geplant ist dann auch ein Highlight für Hobby-Radsportler: Bei einem Jedermann-Rennen fahren die Sportler auf den Original-Rennstrecken. Die Anmeldung wird spätestens ab Februar auf dieser Internetseite möglich sein.
In wenigen Wochen wird eine Pressekonferenz über den weiteren Stand der Dinge informieren. Auf rothaus-regio-tour.de halten wir Sie selbstverständlich ebenfalls auf dem Laufenden.
Allen Freunden, Helfern und Sponsoren der Rothaus Regio-Tour wünschen wir ein frohes Neues Jahr 2009.
Fothen siegt in Oberrotweil - Schröder Gesamtsieger
Sonntag, 24. August 2008 um 14:15
Markus Fothen hat die Schlussetappe der 24. Rothaus Regio-Tour über 166 Kilometer nach 4:06:06 Stunden von Teningen nach Oberrotweil gewonnen. Der Gerolsteiner-Profi attackierte auf dem letzten Kilometer in Oberrotweil und kam mit wenigen Sekunden Vorsprung vor dem Italiener Luca Paolini (Acqua & Sapone) ins Ziel. Björn Schröder wurde im Sprint Dritter, er hat seinen knappen Vorsprung in der Gesamtwertung verteidigt und ist damit der Gesamtsieger der Rothaus Regio-Tour. Zweiter in der Gesamtwertung ist Tagessieger Markus Fothen mit vier Sekunden Rückstand. Dritter wird der Spanier Manuel Vazquez (11 Sekunden, Contentpolis Murcia).
Die Schlussetappe war wie erwartet geprägt von zahlreichen Attacken in der Steigung des Texaspasses hinauf zur Bergwertung, den die Fahrer sieben Mal passieren mussten.
Zu Beginn der Etappe hatte sich eine sechsköpfige Spitzengruppe gebildet, die bis zu viereinhalb Minuten herausfahren konnte. Mit dabei die Südbadener Nico Schneider und Frank Scherzinger; außerdem der Kolumbianer Mauricio Ardila, der sich viermal die volle Punktzahl der Bergwertung sichern konnte und damit abschließend als bester Bergfahrer der Rundfahrt geehrt wurde. Gegen Mitte des Rennens sind die Mannschaften Milram und U23-Nationalteam in die Verfolgungsjagd eingestiegen und haben die Gruppe eingeholt. Sofort bildete sich eine neue, Gerolsteiner-Profi Johannes Fröhlinger fuhr mehr als eine Minute Vorsprung heraus und befand sich kurze Zeit im virtuellen Gelben Trikot. Durch die starke Mannschaftsleistung von Milram wurde aber auch diese Gruppe eingeholt. Zwei Kilometer vor dem Ziel setzte Markus Fothen zur finalen Attacke an. Er hatte die Hoffnung, mit den Zeitbonifikationen im Tagesergebnis Björn Schröder noch aus dem Gelben Trikot zu fahren. Schröder wurde jedoch Dritter hinter Paolini und sicherte sich damit den Gesamtsieg. "Mir fällt ein Stein vom Herzen. Diese junge Mannschaft ist gefahren wie der Wahnsinn. Ich wollte nur eine Etappe gewinnen und jetzt habe ich die ganze Rundfahrt gewonnen. Man sieht, dass man sauber ein Rennen gewinnen kann", sagte Schröder, der auch das Grüne Trikot des besten Sprinters gewonnen hat. Bester Jungprofi ist der Weißrusse Andrei Kunizki, der im Gesamtklassement auf Platz vier liegt.
Mehr als 10.000 Zuschauer säumten die 16-Kilometer-Runde durch den Kaiserstuhl und klatschen den Radprofis begeistert zu. Alle waren begeistert darüber, dass bei vier von insgesamt fünf Etappen ein Deutscher als Tagessieger und am Ende auch ein Deutscher als Gesamtsieger gefeiert werden konnte. Und noch nie war es auf der letzten Etappe im Gesamtklassement so knapp wie dieses Jahr.
Interview mit dem Tagessieger Markus Fothen:
"Mir fällt ein Stein vom Herzen." Gesamtsieger Björn Schröder:
Fazit des Tour-Direktors Rudi Renz:
Benjamin Stauder berichtet als unfreiwilliger Zuschauer im Tour-Tagebuch.
Zu einem Video-Beitrag von TV Südbaden geht's hier.